Update zum
"kleinen Schulschwindel"

Update: Was nach Erscheinen des „kleinen Schulschwindels“ geschah.

Bei den Behörden will man von den kreativen Umwegen der Direktorinnen und Direktoren nichts wissen. Im Bildungsministerium hört man laut eigenem Bekunden zum ersten Mal von der Umgehung der bestehenden Regeln. Die Bildungsdirektion Wien schreibt auf Nachfrage, „es sind uns keine Schulen – außer jenen mit einer Sonderregelung aus räumlichen Gründen – bekannt, die entgegen der gesetzlichen Vorgabe keine Deutschförderklassen ordnungsgemäß durchführen." Man werde jedoch die Schulqualitätsmanager anhalten, die Regelungen vor Ort „erneut prüfen zu lassen“.

Jene Direktorin, die bereits bei unserem Interview befürchtet hat, dass sie wohl bald wieder Türschilder basteln müsse, hat diese tags darauf jedenfalls schon wieder aufgehängt. Sicher ist sicher.